Hülsmann Brauerei


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Willy - Becher

Begriffserklärung

Das Bierglasmodell Willybecher


Jahrelang trank man Bier aus Seideln - also aus Gläsern mit einem Henkel. Aber die Rationalisierungstendenzen der Nachkriegszeit begünstigten einen anderen Glastyp.

Willy Steinmeier, ein Mitarbeiter der Ruhrglas GmbH, entwarf 1954 den einfach herzustellenden Willybecher (oder Willibecher), der von fast allen deutschen Brauereien als Standardglas übernommen wurde und bis heute das meistproduzierte Bierglasmodell ist.


Charakteristisch ist seine Form: Unten schmal wird er zur Mitte etwas dickbäuchiger, um oben wieder zu einer Öffnung mit kleinerem Durchmesser zusammenzulaufen. Der Willybecher wird in den Größen 0,2 l, 0,25 l, 0,3 l, 0,4 l und 0,5 l hergestellt. Das Glas ist gut geeignet für Bier (im Ruhrgebiet damals das gängige Exportbier) und für alkoholfreie Getränke. Es ist heute auf großen Veranstaltungen das meistbenutzte Festbierglas.


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Quellennachweis: Fördergemeinschaft von Brauerei-Werbemittel-Sammlern e.V.
Fotonachweis: Heinrich Lührig.


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