Hülsmann Brauerei


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Schriftverkehr

Briefköpfe


Einer der ältesten Briefköpfe der Hülsmann Brauerei stammt aus dem Jahre 1902 und zeigt einen reich gestalteten "Litho" Briefkopf mit Werks- und Gebäudeansichten der Exportbierbrauerei.

Das Wort "Litho" steht für Lithografie, einer Steindrucktechnik von Alois Senefelder, entwickelt im Jahre 1798.

In den umfangreichen dokumentierten Briefköpfen der Hülsmann Brauerei spiegelt sich auch die Logografie (Schriftzeichensystem), in denen die Bedeutung der einzelnen Sprachausdrücke durch grafische Zeichen wiedergegeben wird, da.


Briefkopf der Export-Bierbrauerei
Heinrich Hülsmann, im August 1902.

Briefkopf der Exportbier Brauerei
Heinrich Hülsmann, im Oktober 1915.


Briefkopf der Hülsmann Brauerei Eickel in Westfalen,
im Februar 1920.

Briefkopf Hülsmann Bräu GmbH Wanne-Eickel
(mit Wasserzeichen) im Jahre 1930.

Briefkopf der Exportbierbrauerei Hülsmann Wanne-Eickel,
im Mai 1964.

Briefkopf der Traditions-Brauerei Hülsmann, bis zum Jahre1989.

Geschäftspost

Weitere Dokumente zur Geschäftspost der ehemaligen Brauerei Hülsmann liegen wie folgt vor:

Postkarte der Hülsmann Brauerei Eickel in Westfalen, mit Poststempel vom 30. Januar 1923.
Der Stempeltyp ist der letzte des Postamtes Eickel herausgegebene Stempel. Es handel sich um einen Kreisstempel. Die Abkürzung Kreis (KR.) ist unter dem Ortsnamen über dem Steg und den Namen des Kreises unmittelbar unter dem Steg zu finden. Das Datum und die Uhrzeit sind im Steg angegeben, während die Unterscheidungsnummer am unteren Kreisrand angebracht sind, begrenzt durch 2 Ziersterne.

Postkarte der Exportbierbrauerei Heinrich Hülsmann Wanne-Eickel, mit Poststempel vom 21. September 1951.
Die Postkarte wurde mit einer Notopfermarke in blau: "Notopfer 2 Berlin Steuermarke", versehen. Die Notopfermarke kam in den Gebieten der amerikanischen und britischen Zone (sogenannte Bizone) seit dem 1. Dezember 1948 zur Anwendung. Am Anfang dieser Zeit wurden die Marken teilweise noch mit der Schere vom Bogen abgeschnitten, erst ab Anfang 1950 gelang es, alle Marken zu perforieren. Diese zwei Pfennig sollten der durch die Berlin-Blockade in wirtschaftliche Not geratenen West-Berliner Bevölkerung zugutekommen. Dieses Gesetz war bis zum 31. März 1956 in Kraft.

Freistempel mit Aufdruck: "Eickel Pils Traditions Brauerei Hülsmann", mit Poststempel vom 3. Mai 1983.
Mit einer Frankiermaschine werden Postbriefe automatisch mit einem Wertstempel und einem Wertaufdruck für den Versand mit dem nötigen Porto freigemacht. Mit diesem Frankiersystem können große Mengen an Poststücken in relativ kurzer Zeit automatisiert frankiert werden. Des Weiteren entfällt die Bindung an feste Markenwerte der Briefmarken. Jeder Portowert lässt sich so ausdrucken.

Quellennachweis: Dr. Werner Hengst, Ein Beitrag zur Postgeschichte der Stadt Wanne-Eickel bis zu ihrer Gründung im Jahre 1926.
Fotonachweis: Sammlung Heinrich Lührig, Bernhard Jablonski.

Achtung:
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