Hülsmann Brauerei


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Eismarken

Geldersatzmarken


Die Eisproduktion über Eismaschinen, war ein nicht unbedeutendes Geschäft für die Hülsmann Brauerei. Abnehmer waren die Wirte des Ruhrgebietes, die Wanne-Eickeler Metzger und nicht zuletzt die Krankenhäuser, denen schon oft wenn Not am Mann war, die Brauerei die eisigen Stangen lieferte.

Die nachfolgend aufgeführte Kleingeldersatzmarke wurde zwischen 1900 und 1914 verausgabt. Einige Prägefirmen in Deutschland hatten sich auf die Herstellung solcher Ersatzmarken spezialisiert Die bekannteste unter ihnen war wohl Heinrich Kissing in Menden. Der Herstellungstyp ist fast immer der gleiche. Die Vorderseite trägt den Namen und/oder Ort des Herausgebers im Perlkreis, die Rückseite zeigt, ebenfalls im Perlkreis, den Wert oder die Umschrift "EIS MARKE".

Noch einige Sätze zur Verwendung der Marke:

Das Prägen der Geldersatzmarken, die auch als Privatgeld angesehen wurde, bedurfte keiner offiziellen Erlaubnis, da ihr Umlauf nur auf die entsprechenden Betriebe beschränkt war.


Vs.: HEINR. HÜLSMANN, EXPORT-BIER-BRAUEREI, EICKEL 100
Rs.: EIS-MARKE, 100 Pfund
O.: 24,5 mm, rund, Messing, mit glattem Rand.


Quittungsbeleg


Der Begriff Stangeneis (oder auch Blockeis) leitet sich von dem in Blockformen gegossenen zu Eis gefrorenen Wassers ab. Dieses künstlich hergestellte Stangeneis war in unterschiedlichen Größen zu 50, 25 und 12,5 kg erhältlich. Im Haushalt wurde das Eis oft in einem Eisschrank, dem Vorläufer des Kühlschranks, eingesetzt.

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Fotonachweis: Sammlung Christian Knops, Heinrich Lührig.

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