Hülsmann Brauerei


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Bierkästen

Bierkästen


Bierkästen dienen dem Transport speziell für Bier. Ursprünglich waren die ersten Kästen aus galvanisiertem Metall, später aus Holz. Mit Einführung der Eurobierflaschen im Jahre 1966 wurden bundesweit auch die ersten Bierkästen aus Kunststoff hergestellt.

Die heute im Handel üblichen Kunststoffbierkästen sind so gebaut, dass die Unterfläche auf der Oberfläche einer baugleichen Kiste einrastet, wenn man die Biergetränkekisten aufeinandersetzt. Hierdurch sind die Kisten gut stapelbar und für den Transport optimal geeignet.

Biergetränkekisten enthalten meist entweder 24 x 0,33 Liter Flaschen (insgesamt 8 Liter/Kasten) oder 20 x 0,5 Liter Flaschen (insgesamt 10 Liter/Kasten).

Biergetränkekisten aus galvanisiertem, mit einer dünnen Zinkschicht überzogenem Metall. Der Kasten wurde vor 1900 hergestellt. Er trägt die Aufschrift: Brauerei H. Hülsmann Eickel - Westf.













Diese Biergetränkekiste aus galvanisiertem, mit einer dünnen Zinkschicht überzogenem Metall wurde nach 1926 hergestellt. Die Aufschrift lautet: Hülsmann Brauerei Wanne-Eickel.








Kunden der gehobenen Gastronomie erhielten ihr Bier bereits in den 1930er Jahren in aufwändig etikettierten und mit Kronkorken verschlossenen 0,33 Liter Flaschen (siehe Werbeaufsteller 1).








Dieses für Sammler sehr seltene Transportbehältnis aus Packpapier (ein verstärktes Verpackungsmaterial) hat ein Fassungsvermögen von 24 x 0,33 Liter Flaschen, von insgesamt 8 Liter Hülsmann Pils.

Biergetränkekisten aus Holz.

Biergetränkekisten aus Kunststoff, hergestellt von den Sulo-Werken mit Sitz in Herford.
Die SULO Umwelttechnik GmbH ist durch die Herstellung von Mülltonnen Deutschland weit bekannt.

















Dieser Kunststoffkasten wurde nach 1976 hergestellt.



"Die Mehrweg-Tasche für die Mehrweg-Flasche", unter diesem Werbeslogan Vertrieb Anfang der 1980er Jahre die Hülsmann Brauerei, eine strapazierbare, waschbar, wiederverwendbar, umweltfreundlich Baumwolltasche mit ihrer Werbebotschaft.

Niemand sprach damals von Baumwolltaschen als Träger von Werbebotschaften. Sie war einfach die "Jutetasche" und wer sie trug, wollte symbolisieren, dass er seinen Lebensstil ändern und sich engagieren wollte im Kampf gegen die Ungerechtigkeiten in der Dritten Welt.

In Deutschland werden häufiger Baumwolltaschen als Alternativen zur Plastik-Einkaufstüte angeboten und verwendet. Mit einem Gewicht von 30 bis 50 Gramm und einer Traglast von 15 bis 20 Kilogramm ist sie belastbarer als eine Plastiktüte.

Fotonachweis: Sammlung Friedel Schlickmann, Heinrich Lührig.

Achtung:
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Dann nehmen Sie bitte mit mir Kontakt per Kontaktformular auf, damit wir Ihre Fachkompetenz in dieser Sammlung aufnehmen können.


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